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Iraklio Verwaltungsbezirke |
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Der Nomos Irakliou ist der größte, sowohl von der Fläche
als auch von der Bevölkerungszahl her. Es ist auch das reichste Gebiet Kretas
mit dem höchsten Pro-Kopf-Einkommen. Der Nomos umfaßt sieben Landkreise:
Malevizi, Temenos und Pediada an der Nordküste und Pirgiotisa, Kainourio,
Monofatsi und Viannos im Zentrum und an der Südküste. Die größten Städte sind
Timbaki, Mires, und Ano Viannos.
Er liegt zwischen zwei Bergketten, dem Psiloritis (Idi) im Westen und dem
Dikte-Gebirge im Osten. In den Tälern im Rücken der Stadt Iraklion gedeihen
Tafel- und Weintrauben bester Qualität, die auch zu Rosinen verarbeitet
werden. Hier hatte Sir Arthur Evans, der britische Archäologe den minoischen
Palast von Knossos, Überrest einer großen Kultur, entdeckt. |
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In der Mitte des Nomos verläuft eine niedrige Bergkette bis
hinunter in die fruchtbare Mesara-Ebene, wo seit Jahrtausenden
landwirtschaftliche Erzeugnisse kultiviert werden. Bewohner aus minoischer,
griechischer und römischer Zeit haben ihre Spuren hinterlassen. Zu den
bedeutendsten Stätten gehören Festos, Agia Triada und Gortyn.
Eine weitere niedrige Bergkette, der Kofinas, trennt die Ebene von der Küste.
Der Gipfel des Psiloritis mit seinen 2.456 Metern Höhe beherrscht die
Landschaft und ist fast überall im Nomos zu sehen. Besonders eindrucksvoll ist
er im Winter, wenn er mit Schnee bedeckt ist.
Der Nomos Irakliou bietet dem Besucher eine reiche Vielfalt
kultureller und geschichtlicher Anziehungspunkte. Die beste Sammlung
minoischer Fundstücke der ganzen Welt und die Stätten
einer großen Kultur sind wohl für jeden interessant. Byzantinische Kirchen
sind über das ganze Gebiet verstreut. Aus venezianischer Zeit gibt es
Festungen und Brunnen. Dörfer und Klöster haben alle ihre eigene Geschichte
aus den Kämpfen um die Unabhängigkeit Kretas, bezeugt von den vielen Denkmalen
für alle, die bei den Besetzungen der Insel ihr Leben ließen.
Die historischen Züge verbinden sich mit der prächtigen
Landschaft von Meer, Bergen und Tälern und prägen so eine einmalige,
vielfältige Gegend. Die Strände von Agia Pelagia und Hersonisos im
Norden und
Matala und Kali Limenes im Süden verlocken den Besucher mit ihrem warmen,
kristallklaren Wasser. Im ganzen Nomos werden in zahllosen Restaurants und
Tavernen die Spezialitäten der kretischen Küche angeboten. |
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Zum Nordwesten des Nomos Irakliou gehören die drei
Landkreise Malevizi, Temenos und Pediada. Die Gegend ist eine der größten
Traubenanbaugebiete von Kreta und produziert sowohl Sultaninen, als auch den
sogenannten Malevizi (Malvasier) -Wein und Tafeltrauben (Rosaki). Auch Oliven,
Olivenöl und Getreide gehören zu den Erzeugnissen des Gebietes. Die größte
Stadt ist natürlich Iraklion.
Im östlichen Teil vom Nomos Irakliou befinden sich bekannte
Strand- und Ferienorte (Limin Hersonisou), mehrere große archäologische
Stätten (Malia) und viele sehenswerte byzantinische Kirchen.
Der Süden vom Nomos Irakliou umfaßt die vier Landkreise
Pirgiotisa, Kainourio, Monofatsi und Viannos. Herausragendes natürliches
Merkmal der Gegend ist die Mesara-Ebene, die sich im Osten von Timbaki
bis nach Ano Viannos erstreckt. Sie liegt zwischen den niedrigen Bergketten im
Süden und Norden. Haupterzeugnisse der Mesara sind Getreide, Oliven und Obst.
Gewächshäuser, besonders im Süden, erlauben den Anbau das ganze Jahr über.
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